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RennSportgemeinschaft Drakenburg

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HALL OF FAME



Nach 23 Jahren stellt das Team den Betrieb zum Jahresende 2021 ein

Im Oktober 1998 wurde die Rennsportgemeinschaft Drakenburg (RSD) von Sabine und Peter Brehm gegründet – nun wird der Betrieb zum Jahresende 2021 eingestellt.



Aus dem Hobby wurde ein Team

Es begann mit einem Hobby, an dem die beiden Inhaber seit der Eröffnung der Kartbahn in Drakenburg großen Spaß hatten. Nach Gesprächen mit Gleichgesinnten entschieden sich Sabine und Peter Brehm 1998, einen Konkurrenz-Club zum Nienburger Kartclub zu gründen und diesen professioneller aufzustellen.

Ziel war es von Beginn an, bei Rennen in Norddeutschland zu Erfolgen zu fahren, Kinder und Jugendliche an das Kartfahren heranzuführen und mit dem Namen eines Nienburger Teams in Drakenburg Werbung für den Landkreis zu machen. Wichtig war die Unabhängigkeit von der Kartbahn in Drakenburg. Vier Betreiber hat das Team in den Jahren Kommen und Gehen sehen, bis Sarah und Marco Brehm diese Bahn übernahmen. Seitdem ist kontinuierliches Arbeiten mit Unterstützung möglich gewesen.

Probejahre beim RSD

In den ersten Jahren wurde viel ausprobiert und mit zeitweise mehr als 40 Mitgliedern an vielen Bahnen in Norddeutschland gefahren. Der Erfolg ließ allerdings auf sich warten. Viele Kinder wurden an den Kartsport herangeführt, aber in den professionelleren Rennserien war es schwer, nach vorne zu fahren. Peter Brehm: „Trainer wie Moni und Harry Rohde waren unermüdlich in der Zusammenarbeit mit uns Inhabern tätig, um neue Talente zu fördern.“


In den vergangenen zehn Jahren wurden die Kids dann hauptsächlich von Sascha Mönnich trainiert. Brehm: „Leider war die Unterstützung im Landkreis nicht ausreichend, außer Hans Krebs vom ehemaligen ,Brillen-shop‘, waren kaum regionale Sponsoren zu finden. Ausnahme war DIE HARKE. Hier wurden regelmäßig Rennberichte im Lokalsportteil abgedruckt und diese fanden immer große Beachtung.“

Weltrekordversuche 2008 und 2011

Bei einem Weltrekordversuch traten die Drakenburger beim 77-Stunden-Rennen im Jahr 2008 in Jütterbog bei Berlin mit zwölf Fahrern und 14 Mann als Boxencrew an und wurden Weltrekordhalter. Gefeiert wurde der letzte Platz damals wie ein Sieg, denn technische Probleme hatten die Fahrer weit zurückgeworfen. Der Weltrekord sollte drei Jahre später noch einmal verbessert werden und das RSD-Team – diesmal absolut professionell vorbereitet – , fuhr 2011 wieder nach Berlin, dieses Mal mit neun Fahrern und 14 Crewmitgliedern. Diesmal landeten die Drakenburger auf Rang 16 und stehen seitdem im „Buch der Alternativ Rekorde“.

n den Jahren 2011 bis 2014 kamen die ersten größeren nationalen Erfolge: Sieger in Bremen, Dritter in Stadthagen, Zweiter in Bielefeld, Erster in Hildesheim, Erster in Rastede, Dritter in Bocholt, Dritter in Laatzen, Dritter in Stüde und vieles mehr. Im Jahre 2014 wurde bei der Rennserie „Niedersachsen Cup“ ein absoluter Erfolg gefeiert: Mark Slevogt und Timo Kopp erreichten in der Endwertung nach zehn Rennen in Norddeutschland den ersten Platz.

RSD in den „Top-20“

Ab dem Jahr 2019 war der Club in der „Top-20“ der deutschen Kartteams angekommen. Regelmäßig kamen die Fahrer Mark Slevogt (Hoya), Daniel Klussmann (Rohrsen) und Lucas Lippert (Schwarmstedt) auf einen Podestplatz. In der Tabelle der besten deutschen Teams lagen die Drakenburger in 2020 auf Platz zwölf von 361 Teams. Im Coronajahr 2021 nahm man nur noch an zwei Rennen in Bispingen teil (Platz drei und vier) – die letzten Sponsoren stiegen aus.

Nach 23 Jahren beendet Sabine Brehm als Inhaberin nun die Clubgeschäfte und löst das Team zum 31. Dezember auf. Peter Brehm schaut mit Wehmut zurück: „Der Kinder- und der Jugendclub hatte ständig zwischen 10 und 25 Mitglieder. In dem Alter wechseln ja die Sporthobbys öfter und so gab es über 200 Mitglieder in den 23 Jahren. Fabio Katzor, RSD-Mitglied in den Jahren 2004 und 2005, war als späterer Tourenwagenfahrer eines der erfolgreichsten Mitglieder. Lucas Lippert fährt momentan erfolgreich in der German-Team-Championship. Natürlich besteht die Kartbahn in Drakenburg weiterhin, nur die Geschäfte des Teams wurden leider eingestellt.“

Letzte Änderung

am 06.01.2022